arbeitstagebuch

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Viele T-shirts, die unansehnlich geworden sind, fleckig, mit ausgeleierten Bündchen etc. lagen auf meinem Stapel und ich habe lange recherchiert, wie sich dieser Stoff verarbeiten lässt. Mit einer speziellen Technik einzelne Streifen aneinander zu knoten, lässt sich ein Häkelfaden in verschiedenen Farben herstellen. Ganz dicke Nadeln verwenden !

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Von allen Jeanstaschen mit Hemdfutter sind Unmengen kleiner Stoffstücke übrig geblieben, viel zu schade zum wegwerfen natürlich. Also ran an die Maschine und für den Garten Kissen genäht.

Ein paar ausgemusterte alte Herrenhemden aus Baumwolle und meine alte Bügeltisch-Polsterung zusammen ergeben ein paar schöne, dicke Backhandschuhe.

 

Die ersten modelle meiner waschhandschuhe sind fertig ! Ich hatte schon länger die idee, alte ausgediente handtücher zu verarbeiten, nun war es soweit und das anstehende osterfest hat spuren hinterlassen: die meisten waschhandschuhe sind hasen, aber auch eine maus ist dabei

 

 

 

 

 

 

Jede Menge Stoffreste, Nähte von T-shirts, einzelne Blumenapplikationen und ein gelb-weiss gestreifter Kopfkissenbezug sind in diesem Utensilo verbaut, das knallbunt für gute Laune beim Aufräumen sorgt.

 

 

 

 

 

 

immer wenn ich von einer matsukaze-tour wiederkomme habe ich im gepäck eine tüte voll gebrauchter wolle, die eigentlich entsorgt werden sollte; manchmal etwa mühsam in der aufbereitung, aber wenn dann die knäule fertig vor mit liegen, kann es sofort mit dem stricken los gehen.

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Mal nichts genähtes, sondern geschnitten und geklebt. Kreise aus Theaterzeitschriften aus dem Altpapier geschnippelt, aufgeklebt und schon ist die alte Papierlampe wieder wie neu.

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Eine andere Variante meines ersten Upcycling-Projekts: Umhängetasche aus alter Jeans, innen gefüttert mit ausgemustertem Hemd. Die Brusttasche ist ein praktisch für Telefon oder Schlüssel.

workshop-1-neuAuf der Makers Fair Berlin 2015 konnten Jungen und Mädchen aus abgeschnittenen alten Jeans-Hosen mit der Hand und an der Nähmaschine eigene Taschenkreationen nähen. Zusätzlich zu Jeans-Beinen hatte ich jede Menge Stoffreste, Knöpfe, Bänder etc. aus meinem Fundus mitgenommen. Mit viel Fantasie und einem erstaunlich guten Vorstellungsvermögen machten sich die 5 bis 10-Jährigen ans Werk.

 

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Aussen alte Jeanshosen, innen gefüttert mit einem alten Kopfkissenbezug. Super stabil.

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Aus Resten von Jeans und Hemden ist eine Werkzeugtasche für die Nichte geworden, da kann das gesamte Werkzeug für die Schmuckbearbeitung rein plus Material.

Nicht besonders originell das Topflappen-Häkeln, aber mit diesen vielen bunten T-shirt Resten hat es grossen Spass gemacht.

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Damit die Gäste des Alpinariums – eine Schlafperformance auf der Schlossmediale Werdenberg – nicht frieren, habe ich einen grossen Haufen Kirschkernkissen aus alten Kopfkissenbezügen genäht.

neu-hosenbein-2Ein gelbes noch dazu. Auf die Idee hat mich ein Junge in einem der Workshops gebracht, er hat allerdings noch eine Geheimtasche mit eingearbeitet.

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Für den Kinder-Workshop entstandene Prototypen für einen einfachen Turnschuhbeutel/Rucksack.

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Couch trägt jetzt Jeans. Nachdem der alte Bezug verschlissen war habe ich viele alte Hosenbeine aneinandergesteppt und mich sehr an den verschiedenen Farbtönen der Jeanshosen gefreut. Dank an alle SpenderInnen!

 

 

p1140333Für empfindliche Wäschestücke hat frau ja immer Wäschesäcke im Haus; aber nicht so langweilige vom Drogeriemarkt. Spitzengardinen aus den 80ern sind aus ähnlichem Material, aber viel schöner. Zusammen mit einer Knopfleiste von alten Hemden sind es kleine Kunst-Stücke, an denen ich mich jedes mal freue.

Warum eigentlich upcyceln?

Upcycling ist für mich kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung. Fast kein Stück Textil, das weggeworfen werden soll, ist wirklich nicht mehr zu gebrauchen. Es tut mir leid um die Zeit und die Ressourcen, die darauf verwendet wurden, es in meinen oder deinen Kleiderschrank zu befördern.

Darum suche ich nach Möglichkeiten Kleidungsstücke so lange wie möglich im Kreislauf zu halten. Hier sind einige Ergebnisse davon zu sehen und Gedanken dazu zu lesen.

 

 

 

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